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 Die Standardbüroausstattung der letzten zwei Jahrzehnte, bestehend aus Schreibtisch, Computer und Telefon bekommt Zuwachs.

Nachdem die Sprachassistenten von Amazon und Google die Wohnzimmer von Millionen Menschen erobert haben, möchten sie nun Einzug in die Büros dieser Welt halten. Doch was können diese netten Helfer, welche Gefahren bringen sie mit sich und werden sie in Zukunft die Bürokräfte ersetzen?

Zunächst einmal sollten jene beruhigt werden, die sich Sorgen um ihren Job machen, weil in ihnen die Angst brodelt, eine künstliche Intelligenz, in Form eines Sprachassistenten, könnte sie in den Büros der Zukunft überflüssig machen.

 

Alexa von Amazon und Google Home können erstaunlich vieles, aber eines können sie dann doch nicht - Probleme lösen.

Sprachassistenten sollen in erster Linie für Entlastung in den heimischen vier Wänden oder im Büro sorgen, so wünschen sich das jedenfalls die Großkonzerne Amazon und Google. Das Smartphone als „Eierlegende Wollmilchsau“ tut dies schon seit langem, verfügt es doch auch über integrierte Sprachassistenten wie Siri und Co. Sprachassistenten benötigen eine Internetverbindung, wie der Mensch die Luft zum Atmen. Ohne eine Verbindung ins Netz, sind sie nicht zu gebrauchen. Steht diese einmal, eignen sie sich hervorragend für Termin- und Reiseplanungen oder die Beschaffung von Informationen. Mit ihnen können auch Emails diktiert oder vorgelesen werden. Aktuelle Nachrichten, die Verkehrslage oder der Wetterbericht sind nur einen Sprachbefehl weit entfernt. Doch damit nicht genug. Ins das eigene Netzwerk integriert und mit kompatiblen Geräten verknüpft, können mit Ihrer Hilfe auch das Licht und die Heizung bequem per Sprache gesteuert werden. Mittlerweile ist es bei Amazons Sprachassistent möglich mit einem Zubehör dass an die Telefonanlage gekoppelt wird auch Anrufe zu tätigen, ohne einen Hörer in der Hand halten zu müssen. Bei allem Komfort den Alexa und Co ermöglichen, bergen sie auch das eine oder andere Risiko. Rechtsanwälte warnen zum Beispiel vor der Abhörgefahr und schließen nicht aus, dass Gesprächsinhalte dauerhaft aufgezeichnet und für eine längere Zeit gespeichert werden. Dabei kann es sich um Daten handeln. die je nach Größe des Unternehmens Millionen wert sind. Das hierbei möglicherweise Datenschutzrechte verletzt werden steht außer Frage. Generell bewegen sich Unternehmen, welche Sprachassistenten in Großraumbüros aufstellen in einer rechtlichen Grauzone. Denn personenbezogene Daten dürfen nur mitgehört werden, wenn die Betroffenen ihren Arbeitgebern zuvor eine Einwilligung gegeben haben. Daneben besteht auch die Gefahr des Missbrauchs der Geräte wie Amazon Echo oder Google Home durch Dritte. Diese könnten die Sprachassistenten als Wanze benutzen, um sich sensible Daten anzueignen. Um solche Risiken weitestgehend zu vermeiden, ist es deshalb ratsam bei privaten Gesprächen zu Hause oder im Büro den Stecker der Geräte zu ziehen. Trotz allem ist der Sprachassistent in unserem Alltag angekommen. Dies beweisen die jüngsten Verkaufszahlen. Seit Ende 2018 besitzen über 8 Millionen Menschen in Deutschland eines dieser Geräte. Tendenz steigend. In naher Zukunft soll es Sprachassistenten auch in unseren Autos geben. Namhafte Autohersteller wie BMW arbeiten daran Alexa, dem Pendant zu Apples Siri in ihre Fahrzeuge zu integrieren. Das der technologische Fortschritt ständig weiter voranschreitet ist so sicher wie der Sonnenaufgang am nächsten Morgen. Jedoch sollte sich jeder der eines dieser Geräte verwenden möchte der erwähnten Gefahren bewusst sein. Hier ist auch die Datenschutzverordnung gefragt, die mit angepassten Gesetzen, die Verbraucher in einer Welt von sozialen Netzwerken, künstlichen Intelligenzen und Sprachassistenten in ihrer Privatsphäre schützen muss.

 

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