Kaffee mit verteilten Kaffeebohnen auf dem Tisch
Kaffee

Alle Morgenmuffel, die ohne eine ordentliche Dosis Koffein aus dem Kaffee nicht bis vier zählen können, sollten sich bei dem Hirten Kaldi bedanken. Der Legende nach hat dieser vor ungefähr 900 n. Chr. in Äthiopien die Kaffeepflanze entdeckt. Dies geschah, als seine Ziegen eines Tages an den Kaffeekirschen besagter Pflanze naschten und daraufhin anfingen, so wild herumzuhüpfen, als hätten sie Hummeln im Hintern. Diese belebende Wirkung der Kaffeekirschen sprach sich herum und verbreitete sich schneller als eine Kettennachricht auf WhatsApp. Zu dieser Zeit wurden die Blätter und die getrockneten Kirschen der Kaffeepflanze mit kochend heißem Wasser übergossen und getrunken. Erst im Laufe der Zeit, als der Kaffee immer populärer wurde und seinen Weg über die Arabische Welt nach Europa fand, entsprach seine Zubereitung immer mehr der heutigen Form. Im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert begannen die ersten Kaffeehäuser in Istanbul, Wien, Paris, Venedig und Berlin zu öffnen. Heute ist Brasilien mit einer Anbaufläche von zwei Millionen Hektar der Größte Kaffeeproduzent der Welt. Fünfunddreißig Prozent der weltweiten Rohkaffeeproduktion stammen von hier.

 

Der Kaffeekonsum

Kaffee hilft nicht nur bei Müdigkeit oder nach einem Jetlag, sondern tut in Maßen konsumiert auch der Gesundheit gut. In ihm befinden sich nämlich sogenannte Antioxidantien. Diese können nicht nur Herzinfarkte vorbeugen, sondern schützen als freie Radikalfänger auch vor Krebs. Kaffee ist das Kokain der Deutschen. Auf das Jahr verteilt konsumiert jeder Deutsche bis zu 162 Liter von dem Muntermacher. Ob als Kaffeebohnen, die erst mit einer Kaffeemühle gemahlen werden müssen, Kaffee Pads, oder Kaffee Kapseln. Im Gegensatz zum weißen Pulver kommt man an das begehrte Koffein viel leichter ran. In Läden, Lokalen, im McDonalds, beim Kiosk im Kaffee to go Becher, in Hotels, bei der Kaffeerösterei oder beim berühmtem Starbucks um die Ecke. Auch die guten alten Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten zu Hause leisten seit jeher souveräne Dienste, wenn es darum geht die Müdigkeit zu verjagen. Kaffee ist übrigens kein Prüfkriterium von Certified, denn die Geschmäcker und Vorlieben sowohl der Prüfer als auch der Reisenden sind ganz verschieden. Und in der Regel gibt es in den Certified Hotels, seien es nun Certified Business Hotels, Certified Conference Hotels oder Certified Green Hotels, Kaffeespezialitäten wie Espresso, Café Creme, Cappuccino, Milchkaffee und viele weitere. Woraufhin jedoch Certified bei seinen Prüfkriterien achtet ist, ob das jeweilige Hotel einen öffentlichen Raum/Lounge/ Halle anbietet, in dem der Geschäftsreisende einen Getränkeservice erhält. Oder aber auch darauf ob, es ein Getränkeangebot für die Gäste gibt. Diese können sowohl die Minibar im Zimmer sein als auch Getränkeangebote auf den Fluren oder im Rezeptionsbereich. Zusätzliche Punkte gibt es dafür, wenn ein Wasserkocher mit Starter für Kaffee oder Tee im Zimmer zur Verfügung steht. Der gute alte Kaffee ist allgegenwärtig und hat sich im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte zum morgendlichen Antriebsmotor von Millionen Menschen gemausert.